Johannes 21:18
“Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Da du jünger warst, gürtetest du dich selbst und wandeltest, wohin du wolltest; wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst.”
Kontext: Johannes 21
16Spricht er wider zum andernmal zu ihm: Simon Jona, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, HERR, du weißt, daß ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!
17Spricht er zum drittenmal zu ihm: Simon Jona, hast du mich lieb? Petrus ward traurig, daß er zum drittenmal zu ihm sagte: Hast du mich lieb? und sprach zu ihm: HERR, du weißt alle Dinge, du weißt, daß ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!
18Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Da du jünger warst, gürtetest du dich selbst und wandeltest, wohin du wolltest; wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst.
19Das sagte er aber, zu deuten, mit welchem Tode er Gott preisen würde. Und da er das gesagt, spricht er zu ihm: Folge mir nach!
20Petrus aber wandte sich um und sah den Jünger folgen, welchen Jesus liebhatte, der auch an seiner Brust beim Abendessen gelegen war und gesagt hatte: HERR, wer ist's, der dich verrät?
Über Johannes 21: Die Wiederherstellung von Petrus und die Beauftragung der Jünger

Jesus erscheint wieder seinen Jüngern und lehrt Petrus über Liebe und Dienst.
Kommentar
Johannes 21 ist ein wunderschönes Kapitel, das von der Kraft von Jesus' Liebe und Gnade spricht. In diesem Kapitel erscheint Jesus den Jüngern nach seiner Auferstehung und zeigt ihnen die Macht seiner Liebe und Gnade. Er lädt sie zum Frühstück ein und fragt dann Petrus drei Mal, ob er ihn liebt. Dies ist eine starke Erinnerung an die Liebe und Gnade Jesu, und wie er bereit ist, uns zu vergeben und wiederherzustellen, egal wie oft wir ihn enttäuschen. Jesus beauftragt dann Petrus, seine Schafe zu weiden, als Erinnerung an die Bedeutung, sich um andere zu kümmern und ein guter Hirte zu sein. Schließlich sagt Jesus Petrus, dass er einen Märtyrertod sterben wird, als Erinnerung an das ultimative Opfer, das Jesus für uns gebracht hat. Dieses Kapitel ist eine starke Erinnerung an Jesus' Liebe und Gnade und wie er bereit ist, uns zu vergeben und wiederherzustellen, egal wie oft wir ihn enttäuschen.