Numeri 6:20

“und der Priester soll's vor dem HERRN weben. Das ist heilig dem Priester samt der Webebrust und der Hebeschulter. Darnach mag der Geweihte Wein trinken.”
— Numeri 6:20 (The Luther Bible)

Kontext: Numeri 6

18Und der Geweihte soll das Haupt seines Gelübdes scheren vor der Tür der Hütte des Stifts und soll das Haupthaar seines Gelübdes nehmen und aufs Feuer werfen, das unter dem Dankopfer ist.

19Und der Priester soll den gekochten Bug nehmen von dem Widder und einen ungesäuerten Kuchen aus dem Korbe und einen ungesäuerten Fladen und soll's dem Geweihten auf sein Hände legen, nachdem er sein Gelübde abgeschoren hat,

20und der Priester soll's vor dem HERRN weben. Das ist heilig dem Priester samt der Webebrust und der Hebeschulter. Darnach mag der Geweihte Wein trinken.

21Das ist das Gesetz des Gottgeweihten, der sein Opfer dem HERRN gelobt wegen seines Gelübdes, außer dem, was er sonst vermag; wie er gelobt hat, soll er tun nach dem Gesetz seines Gelübdes.{~}

22Und der HERR redete mit Mose und sprach:

Über Numeri 6: Das Gesetz des Nasiräers

Numeri 6: Das Gesetz des Nasiräers

Gott führt das Gesetz des Nasiräers ein, das spezifische Regeln für diejenigen festlegt, die sich dazu verpflichten, für Gott abgesondert zu sein.

Kommentar

In Numeri 6 sehen wir, wie der Herr Moses Anweisungen für das Naziräer-Gelübde gibt. Dieses Gelübde war ein besonderes Gelübde der Hingabe an den Herrn, das von Personen abgelegt wurde, die sich für eine bestimmte Zeit dem Herrn widmen wollten. Der Herr gab Moses spezifische Anweisungen, wie das Gelübde abgelegt und eingehalten werden sollte.

Der Herr wies an, dass die Person, die das Gelübde ablegte, sich des Weines und starken Getränkes enthalten sollte und ihr Haar nicht schneiden durfte. Sie sollten auch den Kontakt mit Leichen vermeiden und dem Herrn heilig sein. Der Herr wies auch an, dass die Person, die das Gelübde ablegte, am Ende der Hingabezeit dem Herrn ein besonderes Opfer darbringen sollte.

Personen in Numeri 6