Psalm 29:6
“Und macht sie hüpfen wie ein Kalb, den Libanon und Sirjon wie ein junges Einhorn.”
Kontext: Psalm 29
4Die Stimme des HERRN geht mit Macht; die Stimme des HERRN geht herrlich.
5Die Stimme des HERRN zerbricht die Zedern; der HERR zerbricht die Zedern im Libanon.
6Und macht sie hüpfen wie ein Kalb, den Libanon und Sirjon wie ein junges Einhorn.
7Die Stimme des HERRN sprüht Feuerflammen.
8Die Stimme des HERRN erregt die Wüste; der HERR erregt die Wüste Kades.
Über Psalm 29: Die Majestät Gottes im Sturm

Psalm 29 ist ein kraftvolles Bild von der majestätischen Macht Gottes, die mitten im Sturm offenbart wird. Der Psalmist ruft die ganze Schöpfung auf, Gott für seine Stärke, Herrlichkeit und Herrschaft über die Natur zu preisen. Die Bildsprache von Donner, Blitz und Fluten unterstreicht die Macht und Autorität Gottes über alle Dinge.
Kommentar
Der Psalmist beginnt, indem er alle himmlischen Wesen auffordert, Gott zu verherrlichen und seine Majestät und Macht im Sturm anzuerkennen. Das wiederkehrende Refrain "die Stimme des Herrn" verdeutlicht die zentrale Bedeutung von Gottes Wort bei der Schöpfung und Erhaltung aller Dinge. Der Psalmist betont auch die zerstörerische Kraft des Sturms und zeigt damit auf, dass Gottes Macht nicht nur eine wohlwollende Kraft ist, sondern eine, die gefürchtet und respektiert werden sollte. Diese Furcht und dieser Respekt werden jedoch durch die Zusicherung des Psalmisten gemildert, dass Gott auch ein liebevoller Gott ist, der sein Volk mit Frieden segnet. Letztendlich erinnert uns Psalm 29 daran, dass Gottes Macht und Stärke unübertroffen sind und dass Er alle Dinge zum Wohl seines Volkes lenkt.