2. Buch Mose 12:16
“Der Tag soll heilig sein, daß ihr zusammenkommt; und der siebente soll auch heilig sein, daß ihr zusammenkommt. Keine Arbeit sollt ihr an dem tun; außer, was zur Speise gehört für allerlei Seelen, das allein mögt ihr für euch tun.”
Kontext: 2. Buch Mose 12
14Ihr sollt diesen Tag haben zum Gedächtnis und sollt ihn feiern dem HERRN zum Fest, ihr und alle eure Nachkommen, zur ewigen Weise.{~}
15Sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen; nämlich am ersten Tage sollt ihr den Sauerteig aus euren Häusern tun. Wer gesäuertes Brot ißt vom ersten Tage an bis auf den siebenten, des Seele soll ausgerottet werden von Israel.
16Der Tag soll heilig sein, daß ihr zusammenkommt; und der siebente soll auch heilig sein, daß ihr zusammenkommt. Keine Arbeit sollt ihr an dem tun; außer, was zur Speise gehört für allerlei Seelen, das allein mögt ihr für euch tun.
17Und haltet das ungesäuerte Brot; denn eben an demselben Tage habe ich euer Heer ausÄgyptenland geführt; darum sollt ihr diesen Tag halten, ihr und alle eure Nachkommen, zur ewigen Weise.
18Am vierzehnten Tage des ersten Monats, des Abends, sollt ihr ungesäuertes Brot essen bis an den einundzwanzigsten Tag des Monats an dem Abend,
Über 2. Buch Mose 12: Pessach

Gott setzt das Passahfest ein.
Kommentar
Exodus 12 ist ein entscheidendes Kapitel im Buch Exodus, da es den Beginn der Reise der Israeliten in die Freiheit von der Sklaverei in Ägypten markiert. In diesem Kapitel instruiert Gott Mose und Aaron, den Israeliten mitzuteilen, sich auf das Passahfest vorzubereiten, ein besonderes Mahl, das ein Zeichen ihrer Befreiung von der Knechtschaft sein wird. Die Anweisungen sind sehr spezifisch, von der Auswahl des Lammes bis zur Zubereitung der Mahlzeit. Die Mahlzeit soll hastig gegessen werden, mit den Israeliten bereit, Ägypten jederzeit zu verlassen.
Das Kapitel enthält auch die erste Erwähnung des Passahfestes, das zu einem zentralen Bestandteil des jüdischen Glaubens werden wird. Die Mahlzeit soll mit ungesäuertem Brot und bitteren Kräutern gegessen werden, und das Blut des Lammes soll an den Türpfosten der Häuser der Israeliten platziert werden. Dies ist ein Zeichen von Gottes Schutz und eine Erinnerung an die Befreiung, die kommen wird.