2. Buch Mose 34:8
“Und Mose neigte sich eilend zu der Erde und betete an”
Kontext: 2. Buch Mose 34
6Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: HERR, HERR, GOTT, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue!
7der da bewahrt Gnade in tausend Glieder und vergibt Missetat,Übertretung und Sünde, und vor welchem niemand unschuldig ist; der die Missetat der Väter heimsucht auf Kinder und Kindeskinder bis ins dritte und vierte Glied.
8Und Mose neigte sich eilend zu der Erde und betete an
9und sprach: Habe ich, HERR, Gnade vor deinen Augen gefunden, so gehe der HERR mit uns; denn es ist ein halstarriges Volk, daß du unsrer Missetat und Sünde gnädig seist und lassest uns dein Erbe sein.
10Und er sprach: Siehe, ich will einen Bund machen vor allem deinem Volk und will Wunder tun, dergleichen nicht geschaffen sind in allen Landen und unter allen Völkern, und alles Volk, darunter du bist, soll sehen des HERRN Werk; denn wunderbar soll sein, was ich bei dir tun werde.
Über 2. Buch Mose 34: Die Erneuerung des Bundes

Mose erhält eine neue Tafel und Gott wiederholt die Zehn Gebote.
Kommentar
Exodus 34 ist ein entscheidendes Kapitel im Buch Exodus, da es die Erneuerung des Bundes zwischen Gott und den Israeliten kennzeichnet. Nachdem die Israeliten den Bund gebrochen hatten, indem sie das goldene Kalb anbeteten, drohte Gott damit, sie zu zerstören und mit Mose neu anzufangen. Doch Mose trat für sie ein und Gott stimmte zu, ihnen zu vergeben.
In diesem Kapitel offenbart Gott Mose die Zehn Gebote, die das Fundament des Bundes darstellen. Diese Gebote sind eine Reihe moralischer und ethischer Richtlinien, denen die Israeliten folgen müssen, um in Gottes Gunst zu bleiben. Sie enthalten Verbote gegen Götzendienst, Mord, Ehebruch, Diebstahl und Begehren.