1. Mose 38:17
“Er sprach: Ich will dir einen Ziegenbock von der Herde senden. Sie antwortete: So gib mir ein Pfand, bis daß du mir's sendest.”
Kontext: 1. Mose 38
15Da sie nun Juda sah, meinte er, sie wäre eine Hure; denn sie hatte ihr Angesicht verdeckt.
16Und er machte sich zu ihr am Wege und sprach: Laß mich doch zu dir kommen; denn er wußte nicht, daß es seine Schwiegertochter wäre. Sie antwortete: Was willst du mir geben, daß du zu mir kommst?
17Er sprach: Ich will dir einen Ziegenbock von der Herde senden. Sie antwortete: So gib mir ein Pfand, bis daß du mir's sendest.
18Er sprach: Was willst du für ein Pfand, das ich dir gebe? Sie antwortete: Deinen Ring und deine Schnur und deinen Stab, den du in den Händen hast. Da gab er's ihr und kam zu ihr; und sie ward von ihm schwanger.
19Und sie machte sich auf und ging hin und zog ihre Witwenkleider wieder an.{~}{~}
Über 1. Mose 38: Die Geschichte von Juda und Tamar

Das Kapitel erzählt die Geschichten von Juda und Tamar sowie von Juda und seinen drei Söhnen.
Kommentar
Genesis 38 ist ein Kapitel, das sich auf die Geschichte von Juda und Tamar konzentriert. Es handelt sich um eine Geschichte von Täuschung, Verrat und letztendlich Erlösung.
Das Kapitel beginnt damit, dass Juda eine Frau für seinen Sohn, Er, nimmt. Als Er stirbt, sagt Juda seinem zweiten Sohn, Onan, dass er Tamar heiraten und die Pflicht eines Schwagers erfüllen soll. Onan weigert sich und Gott bestraft ihn für seinen Ungehorsam. Juda sagt dann Tamar, sie solle Witwe bleiben, bis sein dritter Sohn, Schela, alt genug ist, um sie zu heiraten.