1. Mose 47:19
“Warum läßt du uns vor dir sterben und unser Feld? Kaufe uns und unser Land ums Brot, daß wir und unser Land leibeigen seien dem Pharao; gib uns Samen, daß wir leben und nicht sterben und das Feld nicht wüst werde.”
Kontext: 1. Mose 47
17Da brachten sie Joseph ihr Vieh; und er gab ihnen Brot um ihre Pferde, Schafe, Rinder und Esel. Also ernährte er sie mit Brot das Jahr um all ihr Vieh.
18Da das Jahr um war, kamen sie zu ihm im zweiten Jahr und sprachen zu ihm: Wir wollen unserm Herrn nicht verbergen, daß nicht allein das Geld sondern auch alles Vieh dahin ist zu unserm Herrn; und ist nichts mehrübrig vor unserm Herrn denn unsre Leiber und unser Feld.
19Warum läßt du uns vor dir sterben und unser Feld? Kaufe uns und unser Land ums Brot, daß wir und unser Land leibeigen seien dem Pharao; gib uns Samen, daß wir leben und nicht sterben und das Feld nicht wüst werde.
20Also kaufte Joseph dem Pharao das ganzeÄgypten. Denn dieÄgypter verkauften ein jeglicher seinen Acker, denn die Teuerung war zu starküber sie. Und ward also das Land Pharao eigen.
21Und er teilte das Volk aus in die Städte, von einem EndeÄgyptens bis ans andere.
Über 1. Mose 47: Jakobs Segen für den Pharao

Joseph versorgt seine Familie und die Ägypter während der Hungersnot mit Nahrung.
Kommentar
Genesis Kapitel 47 ist ein entscheidendes Kapitel im Buch Genesis, da es den Beginn des Abstiegs der Israeliten nach Ägypten markiert. In diesem Kapitel sehen wir die mächtige Gestalt des Josef, der von seinen Brüdern als Sklave verkauft wurde und nun eine Position der Macht und Autorität in Ägypten innehat. Er kann seine Position nutzen, um seiner Familie während einer Hungersnot Nahrung und Unterkunft zu bieten.
Das Kapitel beginnt damit, dass der Pharao Josef ruft, um seinen Traum zu deuten. Josef deutet den Traum als eine Warnung vor sieben Jahren des Überflusses, gefolgt von sieben Jahren der Hungersnot. Der Pharao setzt Josef dann an die Spitze des Landes Ägypten und gibt ihm die Autorität, ein Fünftel der Ernte während der Jahre des Überflusses zu sammeln und für die Jahre der Hungersnot zu lagern.