Josua 5:13
“Und es begab sich, da Josua bei Jericho war, daß er seine Augen aufhob und ward gewahr, daß ein Mann ihm gegenüberstand und hatte sein bloßes Schwert in seiner Hand. Und Josua ging zu ihm und sprach zu ihm: Gehörst du uns an oder unsern Feinden?”
Kontext: Josua 5
11und aßen vom Getreide des Landes am Tag nach dem Passah, nämlich ungesäuertes Brot und geröstete Körner, ebendesselben Tages.
12Und das Man hörte auf des andern Tages, da sie des Landes Getreide aßen, daß die Kinder Israel kein Man mehr hatten, sondern aßen vom Getreide des Landes Kanaan in demselben Jahr.
13Und es begab sich, da Josua bei Jericho war, daß er seine Augen aufhob und ward gewahr, daß ein Mann ihm gegenüberstand und hatte sein bloßes Schwert in seiner Hand. Und Josua ging zu ihm und sprach zu ihm: Gehörst du uns an oder unsern Feinden?
14Er sprach: Nein, sondern ich bin ein Fürstüber das Heer des HERRN und bin jetzt gekommen. Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde und betete an und sprach zu ihm: Was sagt mein HERR seinem Knecht?{~}
15Und der Fürstüber das Heer des HERRN sprach zu Josua: Zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn die Stätte, darauf du stehst, ist heilig. Und Josua tat also.
Über Josua 5: Beschneidung und Pessach

Josua lässt die israelitischen Männer beschneiden als Zeichen ihrer erneuerten Verpflichtung zu Gott.
Kommentar
Das Joshua-Kapitel 5 ist ein Schlüsselkapitel im Buch Josua. Es markiert den Beginn der Eroberung des verheißenen Landes durch die Israeliten. Nach dem Wunder der Jordan-Flussüberquerung führt Josua die Israeliten in eine Zeremonie der Beschneidung, ein Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Israeliten. Dies wird gefolgt von der Feier des Passahfestes, als Erinnerung an die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten.
Das Kapitel setzt dann mit der Schlacht von Jericho fort, der ersten großen Schlacht der Eroberung. Die Israeliten marschieren sieben Tage lang um die Stadt herum, und am siebten Tag fallen die Mauern von Jericho in sich zusammen. Dieser wunderbare Sieg ist ein Zeichen für Gottes Macht und eine Erinnerung an Sein Versprechen an die Israeliten.