Richter 16:27
“Da Haus aber war voll Männer und Weiber. Es waren der Philister Fürsten alle da und auf dem Dach bei dreitausend, Mann und Weib, die zusahen, wie Simson spielte.”
Kontext: Richter 16
25Da nun ihr Herz guter Dinge war, sprachen sie: Laßt Simson holen, daß er vor uns spiele. Da holten sie Simson aus dem Gefängnis, und er spielte vor ihnen, und sie stellten ihn zwischen die Säulen.
26Simson aber sprach zu dem Knabe, der ihn bei der Hand leitete: Laß mich, das ich die Säulen taste, auf welchen das Haus steht, daß ich mich dranlehne.
27Da Haus aber war voll Männer und Weiber. Es waren der Philister Fürsten alle da und auf dem Dach bei dreitausend, Mann und Weib, die zusahen, wie Simson spielte.
28Simson aber rief den HERRN an und sprach: HERR HERR, gedenke mein und stärke mich doch, Gott, diesmal, daß ich für meine beiden Augen mich einmal räche an den Philistern!{~}{~}
29Und er faßte die zwei Mittelsäulen, auf welche das Haus gesetzt war und darauf es sich hielt, eine in seine rechte und die andere in seine linke Hand,
Über Richter 16: Samsons zerstörerischer Triumph

Samson verliebt sich in Delilah, die ihn verrät und dazu führt, dass er seine Stärke verliert.
Kommentar
Richter 16 ist ein Kapitel im Alten Testament der Bibel, das die Geschichte von Simson erzählt, einem Mann von großer Stärke, der von Gott erwählt wurde, um die Israeliten von den Philistern zu befreien. In diesem Kapitel wird Simson von Delila, einer philistinischen Frau, getäuscht, um das Geheimnis seiner Stärke preiszugeben. Nachdem Simson das Geheimnis verraten hat, ruft Delila die Philister herbei, um ihn gefangen zu nehmen. Trotz seines geschwächten Zustands gelingt es Simson, seine verbleibende Kraft zu nutzen, um den Tempel der Philister zu Fall zu bringen, wobei er sich selbst und viele Philister tötet.
Dieses Kapitel dient als Erinnerung an die Macht Gottes und die Bedeutung des Glaubens. Trotz der Täuschung durch Delila hatte Simson dennoch Glauben an Gott und konnte seine verbleibende Kraft nutzen, um den Tempel der Philister zu Fall zu bringen. Diese Tat des Glaubens und des Mutes dient uns allen als Beispiel für die Kraft des Glaubens und die Bedeutung des Vertrauens auf Gott.