Richter 6:23
“Aber der HERR sprach zu ihm: Friede sei mit dir! Fürchte dich nicht; du wirst nicht sterben.”
Kontext: Richter 6
21Da reckte der Engel des HERRN den Stecken aus, den er in der Hand hatte, und rührte mit der Spitze das Fleisch und das Ungesäuerte an. Und das Feuer fuhr aus dem Fels und verzehrte das Fleisch und das Ungesäuerte. Und der Engel des HERRN verschwand aus seinen Augen.{~}
22Da nun Gideon sah, daß es der Engel des HERRN war, sprach er: Ach HERR HERR! habe ich also den Engel des HERRN von Angesicht gesehen?
23Aber der HERR sprach zu ihm: Friede sei mit dir! Fürchte dich nicht; du wirst nicht sterben.
24Da baute Gideon daselbst dem HERRN einen Altar und hieß ihn: Der HERR ist der Friede. Der steht noch bis auf diesen heutigen Tag zu Ophra, der Stadt der Abiesriter.
25Und in derselben Nacht sprach der HERR zu ihm: Nimm einen Farren unter den Ochsen, die deines Vaters sind, und einen andern Farren, der siebenjährig ist, und zerbrich den Altar Baals, der deines Vaters ist, und haue um das Ascherabild, das dabei steht,
Über Richter 6: Gideons Ruf

Die Israeliten werden von den Midianitern unterdrückt, und Gott erweckt Gideon, um sie zu befreien.
Kommentar
Das Richter-Kapitel 6 ist ein entscheidendes Kapitel im Buch der Richter, da es den Beginn der Geschichte von Gideon markiert. Dieses Kapitel beginnt damit, dass die Israeliten erneut von Gott abfallen und falsche Götzen anbeten. Als Folge sendet Gott die Midianiter, um sie sieben Jahre lang zu unterdrücken. Daraufhin flehen die Israeliten Gott um Hilfe an.
Gott sendet dann einen Engel zu Gideon, der Weizen in einer Kelter drosch, um ihn vor den Midianitern zu verbergen. Der Engel sagt Gideon, dass er ein mächtiger Krieger ist und Gott ihn erwählt hat, um Israel von den Midianitern zu retten. Gideon zögert zunächst, stimmt aber schließlich zu, die Israeliten in die Schlacht zu führen.