Richter 6:37
“so will ich ein Fell mit der Wolle auf die Tenne legen. Wird der Tau auf dem Fell allein sein und die ganze Erde umher trocken, so will ich merken, daß du Israel erlösen wirst durch meine Hand, wie du geredet hast.”
Kontext: Richter 6
35und sandte Botschaft zu ganz Manasse und rief sie an, daß sie ihm auch nachfolgten. Er sandte auch Botschaft zu Asser und Sebulon und Naphthali; die kamen herauf, ihm entgegen.
36Und Gideon sprach zu Gott: Willst du Israel durch meine Hand erlösen, wie du geredet hast,
37so will ich ein Fell mit der Wolle auf die Tenne legen. Wird der Tau auf dem Fell allein sein und die ganze Erde umher trocken, so will ich merken, daß du Israel erlösen wirst durch meine Hand, wie du geredet hast.
38Und es geschah also. Und da er des andern Morgens früh aufstand, drückte er den Tau aus vom Fell und füllte eine Schale voll des Wassers.{~}{~}
39Und Gideon sprach zu Gott: Dein Zorn ergrimme nicht wider mich, daß ich noch einmal rede. Ich will's nur noch einmal versuchen mit dem Fell. Es sei allein auf dem Fell trocken und der Tau auf der ganzen Erde.{~}{~}
Über Richter 6: Gideons Ruf

Die Israeliten werden von den Midianitern unterdrückt, und Gott erweckt Gideon, um sie zu befreien.
Kommentar
Das Richter-Kapitel 6 ist ein entscheidendes Kapitel im Buch der Richter, da es den Beginn der Geschichte von Gideon markiert. Dieses Kapitel beginnt damit, dass die Israeliten erneut von Gott abfallen und falsche Götzen anbeten. Als Folge sendet Gott die Midianiter, um sie sieben Jahre lang zu unterdrücken. Daraufhin flehen die Israeliten Gott um Hilfe an.
Gott sendet dann einen Engel zu Gideon, der Weizen in einer Kelter drosch, um ihn vor den Midianitern zu verbergen. Der Engel sagt Gideon, dass er ein mächtiger Krieger ist und Gott ihn erwählt hat, um Israel von den Midianitern zu retten. Gideon zögert zunächst, stimmt aber schließlich zu, die Israeliten in die Schlacht zu führen.