Lukas 8:24
“Da traten sie zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir verderben! Da stand er auf und bedrohte den Wind und die Woge des Wassers; und es ließ ab, und ward eine Stille.”
Kontext: Lukas 8
22Und es begab sich an der Tage einem, daß er in ein Schiff trat samt seinen Jüngern; und er sprach zu ihnen: Laßt unsüber den See fahren. Und sie stießen vom Lande.
23Und da sie schifften, schlief er ein. Und es kam ein Windwirbel auf den See, und die Wellenüberfielen sie, und sie standen in großer Gefahr.
24Da traten sie zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir verderben! Da stand er auf und bedrohte den Wind und die Woge des Wassers; und es ließ ab, und ward eine Stille.
25Er aber sprach zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Sie fürchteten sich aber und verwunderten sich und sprachen untereinander: Wer ist dieser? denn er gebietet dem Winde und dem Wasser, und sie sind ihm gehorsam.
26Und sie schifften fort in die Gegend der Gadarener, welche ist Galiläa gegenüber.
Über Lukas 8: Jesus beruhigt den Sturm

Jesus lehrt das Gleichnis vom Sämann und führt weitere Wunder aus.
Kommentar
Lukas 8 ist ein Kapitel, das von der Kraft des Dienstes Jesu spricht und von der Auswirkung, die er auf die Menschen um ihn herum hatte. In diesem Kapitel sehen wir, wie Jesus eine Frau heilte, die seit zwölf Jahren an einer Blutungsstörung litt, einen Sturm auf dem Meer beruhigte und eine Legion von Dämonen aus einem Mann austrieb. Diese Wunder zeigen die Kraft des Dienstes Jesu und die Autorität, die er über die physischen und spirituellen Bereiche hatte.
Die Heilung der Frau mit der Blutungsstörung ist besonders bemerkenswert. Sie zeigt nicht nur Jesu Heilungskraft, sondern spricht auch von seinem Mitgefühl und seiner Barmherzigkeit. Er ist bereit, selbst die zu heilen, die in der Gesellschaft als Ausgestoßene gelten. Dies ist eine starke Botschaft der Hoffnung und Akzeptanz für alle, die leiden.