Markus 14:39
“Und ging wieder hin und betete und sprach dieselben Worte.”
Kontext: Markus 14
37Und kam und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Simon, schläfst du? Vermochtest du nicht eine Stunde zu wachen?
38Wachet und betet, daß ihr nicht in Versuchung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.
39Und ging wieder hin und betete und sprach dieselben Worte.
40Und kam wieder und fand sie abermals schlafend; denn ihre Augen waren voll Schlafs, und sie wußten nicht, was sie ihm antworteten.
41Und er kam zum drittenmal und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr nun schlafen und ruhen? Es ist genug; die Stunde ist gekommen. Siehe, des Menschen Sohn wirdüberantwortet in der Sünder Hände.
Über Markus 14: Das letzte Abendmahl und der Verrat

Jesus wird von Judas verraten, verhaftet und vor Gericht gestellt.
Kommentar
Markus 14 ist die Darstellung von Jesus' letzten Tagen vor seiner Kreuzigung. Es beginnt mit Jesus und seinen Jüngern, die gemeinsam das Passahmahl feiern. Jesus sagt dann seinen Verrat durch einen seiner Jünger voraus, und die Jünger sind voller Trauer. Jesus geht dann in den Garten von Gethsemane, um zu beten, und seine Jünger schlafen ein. Judas kommt mit einer Menschenmenge, um Jesus zu verhaften, und Petrus schneidet einem der Männer das Ohr ab. Jesus heilt dann das Ohr des Mannes und wird weggeführt, um vor Gericht gestellt zu werden.
Dieses Kapitel erinnert uns eindringlich an das letzte Opfer, das Jesus für uns gebracht hat. Es zeigt uns die Tiefe seiner Liebe und sein Engagement für seine Mission. Jesus wusste, was bevorstand, doch er entschied sich dennoch dafür. Er war bereit, für uns zu leiden und zu sterben, und dieses Kapitel erinnert uns an seine große Liebe und sein Opfer. Es dient auch als Erinnerung an die Bedeutung von Glauben und Vertrauen auf Gott, auch inmitten von Widrigkeiten. Jesus vertraute auf Gottes Plan und war bereit, alles anzunehmen, was auf ihn zukam. Wir können von Jesu Beispiel lernen und auf Gottes Plan für unser Leben vertrauen, egal was auch geschehen mag.