Numeri 11:15

“Und willst du also mit mir tun, so erwürge ich mich lieber, habe ich anders Gnade vor deinen Augen gefunden, daß ich nicht mein Unglück so sehen müsse.”
— Numeri 11:15 (The Luther Bible)

Kontext: Numeri 11

13Woher soll ich Fleisch nehmen, daß ich allem diesem Volk gebe? Sie weinen vor mir und sprechen: Gib uns Fleisch, daß wir essen.

14Ich vermag alles das Volk nicht allein zu ertragen; denn es ist mir zu schwer.

15Und willst du also mit mir tun, so erwürge ich mich lieber, habe ich anders Gnade vor deinen Augen gefunden, daß ich nicht mein Unglück so sehen müsse.

16Und der HERR sprach zu Mose: Sammle mir siebzig Männer unter denÄltesten Israels, von denen du weißt, daß sieÄlteste im Volk und seine Amtleute sind, und nimm sie vor die Hütte des Stifts und stelle sie daselbst vor dich,

17so will ich herniederkommen und mit dir daselbst reden und von deinem Geist, der auf dir ist, nehmen und auf sie legen, daß sie mit dir die Last des Volkes tragen, daß du nicht allein tragest.

Über Numeri 11: Die Klagen der Israeliten

Numeri 11: Die Klagen der Israeliten

Die Israeliten beklagen sich über das Essen und Gott sendet Wachteln und eine Plage.

Kommentar

Im Buch Numeri 11 sind die Israeliten in der Wüste und beklagen sich über das Essen, das sie erhalten haben. Sie sehnen sich nach dem Essen, das sie in Ägypten hatten, und sind so verzweifelt, dass sie bereit sind, ihr Leben zu riskieren, um es zu bekommen. Gott hört ihre Beschwerden und sendet einen Wind, um ihnen Wachteln zu bringen. Er sendet auch ein Feuer, um die Außenbezirke des Lagers zu verzehren.

Die Menschen sind so überwältigt von der Fülle an Essen, dass sie mehr sammeln, als sie essen können. Mose ist über ihren Mangel an Glauben und ihr fehlendes Vertrauen in Gott, der für sie sorgen wird, verärgert. Er fleht Gott an, ihnen zu vergeben, und Gott tut es.

Personen in Numeri 11