Die Sprüche 18:11

“Das Gut des Reichen ist ihm eine feste Stadt und wie hohe Mauern in seinem Dünkel.”
— Die Sprüche 18:11 (The Luther Bible)

Kontext: Die Sprüche 18

9Wer lässig ist in seiner Arbeit, der ist ein Bruder des, der das Seine umbringt.

10Der Name des HERRN ist ein festes Schloß; der Gerechte läuft dahin und wird beschirmt.

11Das Gut des Reichen ist ihm eine feste Stadt und wie hohe Mauern in seinem Dünkel.

12Wenn einer zu Grunde gehen soll, wird sein Herz zuvor stolz; und ehe man zu Ehren kommt, muß man zuvor leiden.

13Wer antwortet ehe er hört, dem ist's Narrheit und Schande.

Über Die Sprüche 18: Worte haben Macht

Die Sprüche 18: Worte haben Macht

Sprüche 18 zeigt, dass Worte eine immense Kraft haben, um aufzubauen oder zu zerstören, um Leben oder Tod zu bringen. Es ermutigt uns, vorsichtig mit unseren Worten umzugehen und sie weise zu nutzen, denn unsere Worte haben das Potenzial, uns selbst und andere tief zu beeinflussen.

Kommentar

Dieses Kapitel betont die Bedeutung von Selbstkontrolle und Unterscheidungsvermögen beim Sprechen. Es warnt vor voreiligen Urteilen, Klatsch und Schmeichelei, die zu Schande und Zerstörung führen können. Im Gegensatz dazu hebt es den Wert weiser Ratschläge, Bescheidenheit und das Zuhören sowohl von genauen als auch von entgegengesetzten Standpunkten hervor. Das Kapitel erinnert uns auch daran, dass unsere Worte eine Quelle von Heilung, Trost und Weisheit sein können. Letztendlich bekräftigt Sprüche 18 die Idee, dass die Kraft unserer Worte nicht nur darin liegt, was wir sagen, sondern auch wie wir es sagen.