Psalm 108:11
“Wirst du es nicht tun, Gott, der du uns verstößest und ziehest nicht aus, Gott, mit unserm Heer?”
Kontext: Psalm 108
9Moab ist mein Waschbecken, ich will meinen Schuhüber Edom strecken,über die Philister will ich jauchzen.
10Wer will mich führen in eine feste Stadt? Wer wird mich leiten bis nach Edom?
11Wirst du es nicht tun, Gott, der du uns verstößest und ziehest nicht aus, Gott, mit unserm Heer?
12Schaffe uns Beistand in der Not; denn Menschenhilfe ist nichts nütze.
13Mit Gott wollen wir Taten tun; er wird unsre Feinde untertreten.
Über Psalm 108: Ein Lied des Vertrauens in Gottes Sieg

Psalm 108 ist ein Loblied und ein Bekenntnis zum Vertrauen auf Gottes Sieg über Feinde. Der Psalmist bekundet sein festes Vertrauen auf Gott und verkündet, dass er durch Gottes Stärke über seine Feinde triumphieren wird. Der Psalm enthält auch einen Aufruf an Gott, seine Barmherzigkeit und Treue seinem Volk zu zeigen.
Kommentar
Psalm 108 ist ein kraftvoller Ausdruck des Glaubens und des Vertrauens in Gottes souveräne Macht. Es erinnert uns daran, dass wir, egal mit welchen Schwierigkeiten wir konfrontiert sind, auf Gottes beständige Liebe und Treue vertrauen können, um uns durchzuführen. Die Erklärung des Psalmisten über den Sieg über seine Feinde basiert nicht auf seiner eigenen Stärke, sondern vielmehr auf Gottes Stärke, die in ihm wirkt. Dieser Psalm ermutigt uns, unser volles Vertrauen in Gott zu setzen und uns auf seine Kraft zu verlassen, um unsere Feinde zu überwinden. Es ist eine wunderschöne Erinnerung daran, dass Gott immer bei uns ist, für unser Wohl arbeitet und letztendlichen Sieg bringt.