Psalm 12:5
“Weil denn die Elenden verstört werden und die Armen seufzen, will ich auf, spricht der HERR; ich will Hilfe schaffen dem, der sich darnach sehnt.”
Kontext: Psalm 12
3Der HERR wolle ausrotten alle Heuchelei und die Zunge, die da stolz redet,
4die da sagen: Unsere Zunge soll Oberhand haben, uns gebührt zu reden; wer ist unser HERR?
5Weil denn die Elenden verstört werden und die Armen seufzen, will ich auf, spricht der HERR; ich will Hilfe schaffen dem, der sich darnach sehnt.
6Die Rede des HERRN ist lauter wie durchläutert Silber im irdenen Tiegel, bewähret siebenmal.
7Du, HERR, wollest sie bewahren und uns behüten vor diesem Geschlecht ewiglich!
Über Psalm 12: Die Treuen Rest.

Psalm 12 spricht über den Zustand der Gesellschaft, in der die Boshaften gedeihen und die Gläubigen wenige sind. Der Psalmist beklagt die Verbreitung von Lügen und Täuschung und ruft Gott an, die Unterdrückten zu befreien und den Bösen Gerechtigkeit walten zu lassen.
Kommentar
Die Botschaft dieses Psalms ist auch für die heutige Gesellschaft relevant, da wir oft erleben, wie die Bösen gedeihen und die Gläubigen an den Rand gedrängt werden. Der Psalmdichter erkennt jedoch an, dass Gott immer einen treuen Überrest bewahren wird, auch in den dunkelsten Zeiten. Der Hilfeschrei des Psalmdichters erinnert uns daran, dass auch wir uns im Gebet an Gott wenden können, wenn wir uns von den Ungerechtigkeiten der Welt überwältigt fühlen, und dass trotz der Verbreitung von Lügen und Betrug die Wahrheit von Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit letztendlich obsiegen wird. Wenn wir diesen Psalm lesen, mögen wir uns in dem Versprechen trösten, dass Gott stets seinen treuen Überrest schützen und bewahren wird.