Psalm 31:4

“Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir gestellt haben; denn du bist meine Stärke.”
— Psalm 31:4 (The Luther Bible)

Kontext: Psalm 31

2Neige deine Ohren zu mir, eilend hilf mir! Sei mir ein starker Fels und eine Burg, daß du mir helfest!

3Denn du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wolltest du mich leiten und führen.

4Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir gestellt haben; denn du bist meine Stärke.

5In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott.

6Ich hasse, die da halten auf eitle Götzen; ich aber hoffe auf den HERRN.

Über Psalm 31: Vertraue dem Herrn

Psalm 31: Vertraue dem Herrn

Im Psalm 31 ruft der Psalmist zu Gott um Erlösung von seinen Feinden und drückt sein Vertrauen in Gottes Schutz und Zuverlässigkeit aus. Er erinnert sich an vergangene Situationen, in denen Gott ihn gerettet hatte, und bekennt seinen Glauben an Gottes beständige Liebe.

Kommentar

Psalm 31 ist ein schöner Ausdruck der Beziehung des Gläubigen zu Gott. Er zeigt, dass wir auch in Zeiten von Not und Aufruhr Zuflucht im Herrn finden können. Der Psalmist erinnert uns daran, dass das Anrufen Gottes in Zeiten der Not kein Zeichen von Schwäche ist, sondern eine Manifestation unseres Vertrauens und unserer Abhängigkeit von Ihm. Insbesondere Vers 5 hebt sich als kraftvolle Glaubenserklärung hervor: "In deine Hand lege ich meinen Geist; du hast mich erlöst, o Herr, treuer Gott." Diese Worte wurden von Jesus gesprochen, als Er am Kreuz starb, und sie demonstrieren Sein vollkommenes Vertrauen in Gott selbst im Angesicht des Todes. Psalm 31 inspiriert uns, dem Beispiel Jesu zu folgen und unseren Glauben auf Gott zu setzen, auch wenn die Umstände bedrohlich erscheinen. Er erinnert uns daran, dass Gott treu ist und uns aus unseren Schwierigkeiten retten wird, solange wir auf Ihn vertrauen.

Personen in Psalm 31