Römer 7:16

“So ich aber das tue, was ich nicht will, so gebe ich zu, daß das Gesetz gut sei.”
— Römer 7:16 (The Luther Bible)

Kontext: Römer 7

14Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich bin aber fleischlich, unter die Sünde verkauft.

15Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern, was ich hasse, das tue ich.

16So ich aber das tue, was ich nicht will, so gebe ich zu, daß das Gesetz gut sei.

17So tue ich nun dasselbe nicht, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

18Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht.

Über Römer 7: Das Gesetz und die Sünde

Römer 7: Das Gesetz und die Sünde

Paulus lehrt, dass Menschen auch nach ihrer Rettung noch mit Sünde kämpfen, aber dass sie durch die Hilfe des Heiligen Geistes diese überwinden können.

Kommentar

Römer 7 ist ein Kapitel, das vom Kampf zwischen dem Gesetz und dem Geist spricht. Paulus behandelt die Frage, wie das Gesetz genutzt werden kann, um Gerechtigkeit herbeizuführen, aber auch, wie es zur Sünde führen kann. Er erklärt, dass das Gesetz gut ist, aber zum Tod führen kann, wenn es nicht richtig befolgt wird. Dann führt er aus, dass der Geist das Leben hervorbringt und dass durch den Geist wir gerecht gemacht werden können.

Paulus erklärt dann weiterhin, dass das Gesetz nicht die Quelle unserer Gerechtigkeit ist, sondern vielmehr der Geist, der Gerechtigkeit hervorbringt. Er erklärt, dass das Gesetz ein Leitfaden ist, aber es ist der Geist, der wahre Gerechtigkeit hervorbringt. Dann führt er aus, dass das Gesetz nicht die Quelle unseres Heils ist, sondern der Geist, der das Heil herbeiführt.

Personen in Römer 7