Römer 7:22
“Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen.”
Kontext: Römer 7
20So ich aber tue, was ich nicht will, so tue ich dasselbe nicht; sondern die Sünde, die in mir wohnt.
21So finde ich mir nun ein Gesetz, der ich will das Gute tun, daß mir das Böse anhangt.
22Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen.
23Ich sehe aber ein ander Gesetz in meinen Gliedern, das da widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüte und nimmt mich gefangen in der Sünde Gesetz, welches ist in meinen Gliedern.
24Ich elender Mensch! wer wird mich erlösen von dem Leibe dieses Todes?
Über Römer 7: Das Gesetz und die Sünde

Paulus lehrt, dass Menschen auch nach ihrer Rettung noch mit Sünde kämpfen, aber dass sie durch die Hilfe des Heiligen Geistes diese überwinden können.
Kommentar
Römer 7 ist ein Kapitel, das vom Kampf zwischen dem Gesetz und dem Geist spricht. Paulus behandelt die Frage, wie das Gesetz genutzt werden kann, um Gerechtigkeit herbeizuführen, aber auch, wie es zur Sünde führen kann. Er erklärt, dass das Gesetz gut ist, aber zum Tod führen kann, wenn es nicht richtig befolgt wird. Dann führt er aus, dass der Geist das Leben hervorbringt und dass durch den Geist wir gerecht gemacht werden können.
Paulus erklärt dann weiterhin, dass das Gesetz nicht die Quelle unserer Gerechtigkeit ist, sondern vielmehr der Geist, der Gerechtigkeit hervorbringt. Er erklärt, dass das Gesetz ein Leitfaden ist, aber es ist der Geist, der wahre Gerechtigkeit hervorbringt. Dann führt er aus, dass das Gesetz nicht die Quelle unseres Heils ist, sondern der Geist, der das Heil herbeiführt.