Hesekiel 16:35
“Darum, du Hure, höre des HERRN Wort!”
Kontext: Hesekiel 16
33Denn allen andern Huren gibt man Geld; du aber gibst allen deinen Buhlern Geld zu und schenkst ihnen, daß sie zu dir kommen allenthalben und mit dir Hurerei treiben.
34Und findet sich an dir das Widerspiel vor andern Weibern mit deiner Hurerei, weil man dir nicht nachläuft, sondern du Geld zugibst, und man dir nicht Geld zugibt; also treibst du das Widerspiel.
35Darum, du Hure, höre des HERRN Wort!
36So spricht der HERR HERR: Weil du denn so milde Geld zugibst und deine Blöße durch deine Hurerei gegen deine Buhlen aufdeckst und gegen alle Götzen deiner Greuel und vergießt das Blut deiner Kinder, welche du ihnen opferst:
37darum, siehe, will ich sammeln alle deine Buhlen, welchen du wohl gefielst, samt allen, die du für deine Freunde hältst, zu deinen Feinden und will sie beide wider dich sammeln allenthalben und will ihnen deine Blöße aufdecken, daß sie deine Blöße ganz sehen sollen.
Über Hesekiel 16: Das untreue Jerusalem

In Hesekiel 16 spricht der Herr zum Propheten Hesekiel über die Geschichte Jerusalems und dessen ständige Untreue gegenüber Gott. Unter Verwendung einer Metapher eines neugeborenen Mädchens, das von einem liebevollen Ehemann gerettet und aufgezogen wird, erzählt Gott, wie Jerusalem gerettet, genährt und gesegnet wurde, sich aber dennoch von Gott abwandte und andere Götter anbetete. Das Kapitel endet mit einer Warnung, dass Jerusalem für seine Sünden gerichtet werden wird.
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