Hesekiel 17:4
“und brach das oberste Reis ab und führte es ins Krämerland und setzte es in die Kaufmannstadt.”
Kontext: Hesekiel 17
2Du Menschenkind, lege doch dem Hause Israel ein Rätsel vor und ein Gleichnis
3und sprich: So spricht der HERR HERR: Ein großer Adler mit großen Flügeln und langen Fittichen und voll Federn, die bunt waren, kam auf den Libanon und nahm den Wipfel von der Zeder
4und brach das oberste Reis ab und führte es ins Krämerland und setzte es in die Kaufmannstadt.
5Er nahm auch vom Samen des Landes und pflanzte es in gutes Land, da viel Wasser war, und setzte es lose hin.{~}
6Und es wuchs und ward ein ausgebreiteter Weinstock und niedrigen Stammes; denn seine Reben bogen sich zu ihm, und seine Wurzeln waren unter ihm; und er war also ein Weinstock, der Reben kriegte und Zweige.{~}
Über Hesekiel 17: Gleichnis von den beiden Adlern und dem Weinstock

In Hesekiel Kapitel 17 verwendet Gott die Parabel von zwei Adlern und einem Weinstock, um die Führung von Juda für ihren Unglauben und Ungehorsam zu richten und zu verurteilen. Der erste Adler repräsentiert Nebukadnezar von Babylon, der einen kleinen Ast aus Juda nimmt und in seinem eigenen Garten pflanzt. Der zweite Adler repräsentiert Ägypten, das versucht, den Weinstock durch Schutz wiederzubeleben, aber scheitert. Letztendlich verspricht Gott, die Angelegenheit in die Hand zu nehmen und das Königreich Juda wiederherzustellen.
Kommentar
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