Hesekiel 23:43
“Ich aber gedachte: Sie ist der Ehebrecherei gewohnt von alters her; sie kann von der Hurerei nicht lassen.”
Kontext: Hesekiel 23
41und saßest auf einem herrlichen Polster, vor welchem stand ein Tisch zugerichtet; darauf legtest du mein Räuchwerk und meinÖl.
42Daselbst erhob sich ein großes Freudengeschrei; und es gaben ihnen die Leute, so allenthalben aus großem Volk und aus der Wüste gekommen waren, Geschmeide an ihre Arme und schöne Kronen auf ihre Häupter.{~}
43Ich aber gedachte: Sie ist der Ehebrecherei gewohnt von alters her; sie kann von der Hurerei nicht lassen.
44Denn man geht zu ihr ein, wie man zu einer Hure eingeht; ebenso geht man zu Ohola und Oholiba, den unzüchtigen Weibern.
45Darum werden sie die Männer strafen, die das Recht vollbringen, wie man die Ehebrecherinnen und Blutvergießerinnen strafen soll. Denn sie sind Ehebrecherinnen, und ihre Hände sind voll Blut.{~}
Über Hesekiel 23: Die untreuen Schwestern

In Hesekiel 23 erhält der Prophet eine Vision von Gott über zwei Schwestern, Oholah und Oholibah, die die Königreiche Israel und Juda repräsentieren. Beide Schwestern haben Ehebruch und Götzendienst begangen, indem sie ihren Bund mit Gott gebrochen haben. Gott drückt seinen Zorn und sein Urteil über sie aus, und sie werden aufgrund ihres Handelns Zerstörung und Gefangenschaft erleben.
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