Hesekiel 5:8
“so spricht der HERR HERR also: Siehe, ich will auch an dich und will Rechtüber dich gehen lassen, daß die Heiden zusehen sollen;”
Kontext: Hesekiel 5
6Aber es hat mein Gesetz verwandelt in gottlose Lehre mehr denn die Länder, so ringsherum liegen. Denn sie verwerfen mein Gesetz und wollen nicht nach meinen Rechten leben.{~}
7Darum spricht der HERR also: Weil ihr's mehr macht denn die Heiden, so um euch her sind, und nach meinen Geboten nicht lebt und nach meinen Rechten nicht tut, sondern nach der Heiden Weise tut, die um euch her sind,
8so spricht der HERR HERR also: Siehe, ich will auch an dich und will Rechtüber dich gehen lassen, daß die Heiden zusehen sollen;
9und will also mit dir umgehen, wie ich nie getan habe und hinfort nicht tun werde, um aller deiner Greuel willen:
10daß in dir die Väter ihre Kinder und die Kinder ihre Väter fressen sollen; und will solch Rechtüber dich gehen lassen, daß alle deineübrigen sollen in alle Winde zerstreut werden.{~}
Über Hesekiel 5: Jerusalems Urteil und Verbannung vorausgesagt

In Hesekiel 5 wird der Prophet Hesekiel von Gott angewiesen, seinen Kopf und Bart mit einem Schwert zu rasieren, als Symbol für das kommende Gericht über Jerusalem. Die Haare repräsentieren das Volk Jerusalems, das unter den Nationen zerstreut und verfolgt werden wird. Das Kapitel sagt die Schrecken voraus, denen die Stadt gegenüberstehen wird, einschließlich Hungersnot, Pest und Krieg.
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